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Frankfurter Neue Presse, Samstag 24.12.2011

 
 
                                                                         
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Der Bergen-Enkheimer, Donnerstag 12.01.2012 Im Portrait: Rainer Stoerring Seite 5

Bergen-Enkeimer Persönlichkeiten im Portrait "Zufriedenheit ist das allerhöchste Gut"*)

 

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Der Bergen-Enkheimer, Donnerstag 22.12.2011, Seite 4 Diakoniestation erhält 2.000,-- Euro.

Spende der Katharina Stumpf Stiftung an die Diakoniestation Bergen-Enkheim*)

 

 

 
In Anerkennung ihrer humanitären und karitativen Tätigkeit überreichte Rainer Stoerring, Vorstand der Katharina Stumpf Stiftung in Frankfurt, der Diakoniestation Bergen-Enkheim gGmbH eine Spende über 2.000,-- Euro. Es ist uns ein besonderes Bedürfnis, so Rainer Stoerring, die Gemeinnützigkeit der Diakoniestation Bergen-Enkheim zu unterstützen. Frau Katharina Stumpf errichtete in 1994 ihre Stiftung mit dem Zweck, Menschen die aufgrund ihres Alters, einer Krankheit oder anderer Geschehnisse auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, zu unterstützen. Wie mir Frau Marion Müller, so Rainer Stoerring weiter, in einem Gespräch mitteilte, gibt es aktuell eine ganz besondere Lücke zu stopfen. Mit großer Freude hilft hier die Katharina Stumpf Stiftung um diese Lücke zu schließen.

 

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AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen *)
Forum aktuell • Ausgabe 4/2010
 
 
 
 
 
 
Literaturhinweise: aktuell • Jahrgang 2010/Ausgabe AOK Forum 4
 
 
 
 
 
 
     Rainer Stoerring:
 
     Und ich gab ihm mein Versprechen. Jedes Leben hat seine
     Geschichte. 
     Frankfurt 2007. Edition Fischer Verlag
 
     Der Autor beschreibt den Weg, den er gemeinsam mit
     seinem Vater gegangen ist, nachdem dieser von seiner
     Krebserkrankung erfuhr – von der Diagnose bis zum Tod.
     Dabei geht er ebenso auf die Krankheit Krebs, die
     aktuellen Anforderungen an das Umfeld, die
     psychosozialen Hintergründe und die Pflegebedürftigkeit,
     wie auf den Wunsch eines Menschen in Würde sterben zu
     dürfen, ein.
     Unter anderem beschreibt er auch die positiven
     Erfahrungen, die er in der gesamten Zeit mit der AOK
     Hessen machen konnte.
 
 
 
 
 

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Krankenhaus Magazin Am Puls 2009 - Der Artikel erscheint Januar/Februar 2009 im Magazin Am Puls
*)
 VON URSULA SCHAFFIZEL
 
Autoren-Lesung in der Bücherei, Sankt Katharinen Krankenhaus, Frankfurt, vom 03.Dezember 2008            
 
 
 
 
 
„Und ich gab ihm mein Versprechen“
 
Es ist ein trauriges Thema, das alle sehr berührt. Es ist ein wichtiges Thema, das nicht im Verborgenen bleiben darf. Es geht um den Krebstod eines Vaters und um die Zeit davor, eine intensive Zeit der Begleitung mit intensiven Erlebnissen und Gefühlen des Sohnes. Rainer Stoerring liest aus dem Buch, das er über sein Erleben geschrieben hat. Es mag erstaunen, was schmerzliche, schicksalshafte Herausforderungen mit einem machen können, ist man bereit und in der Lage, sich darauf einzulassen. Denn es mag helfen, Reife, Tiefe, Ernsthaftigkeit und neue Definitionen vom Glück zu finden. Rainer Stoerring hat den mutigen Schritt aus seiner Bank-Karriere gewagt, um sich ganz einzulassen auf Familie, Nähe, Menschlichkeit, Auseinandersetzung mit dem Tod, auf Spiritualität und neue Erfahrungen von denen er selbst noch nicht so ganz weiß, wohin sie ihn noch führen werden. Anlässlich eines Patientenbesuches im Sankt Katharinen-Krankenhaus hat er Mirsada Causevic getroffen, als sie mit ihrem Bücherwagen durch die Stationen ging, sie kamen ins Gespräch. Zufall? Jedenfalls ist es diesem Umstand zu verdanken, dass hier und heute in der Bücherei des Sankt Katharinen-Krankenhauses diese Lesung stattfindet. Die rund 20 Besucher sind aktive Zuhörer und kommen nach einer kleinen Tee- und Plätzchenpause mit dem Autor auch ins Gespräch, ganz vertraut, als würde man sich lange schon kennen. Mit ihrer Initiative und gastfreundlichen Atmosphäre haben Schwester M. Annette Friedrichs und Mirsada Causevic das möglich gemacht. „Die Patienten und Besucher, die hierher kommen, sollen sich wohl fühlen“. Gelegenheit dazu gibt es täglich!
 
                                                    
 
   

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Frankfurter Rundschau vom 01. April 2008
 
Sterbebegleitung
Genutzte Zeit
Rainer Stoerring hat über die Begleitung seines krebskranken Vaters ein Buch geschrieben.*)
VON ANITA STRECKER
 

 
Rainer Stoerring(FR/Hartung)
Zeit kann man nicht herstellen, man muss sie nutzen. Ein lebensbestimmender Satz, wer würde widersprechen? Aber wer lebt ihn schon? "Man unterliegt den Gesetzen der Zivilisation", sagt Rainer Stoerring. "Ist durch Job, Alltag, Verpflichtungen verplant, es bleibt kein Freiraum." Der 42 Jahre alte Bergen-Enkheimer hat ihn sich schließlich doch genommen. Hat entschieden, seine Zeit zu nutzen.

Nein, der Tod des Bruders vor 25 Jahren hat für die Entscheidung noch nicht gereicht. Auch nicht der eigene schwere Verkehrsunfall vor 17 Jahren, als sein Leben am seidenen Faden hing. Und letztlich war es auch nicht das Sabbat-Jahr in Philadelphia, das den Ausschlag gab, mit dem Stoerring vor fünf Jahren seine Laufbahn als Filialleiter bei der Deutschen Bank an den Nagel hing. Die Erkenntnis hat mit einer einfachen Frage begonnen: Würdest du mir helfen, gegen den Krebs zu kämpfen? Der Vater hatte sie ihm gestellt. Im April 2004. Rainer Stoerring war gerade aus den USA zurück, als die Diagnose Karzinom in der Harnröhre feststand. Nie hatten die Eltern um Hilfe gebeten. Ihr Leben immer selbst im Griff, alles selbst geregelt. Bin ich in der Lage dazu? Will ich das? Rainer Stoerring hatte immer ein gutes, gelassenes Verhältnis zu den Eltern, sagt er. Auch wenn es wohl der ältere Bruder war, der die größere Nähe hatte. Vor allem zum Vater. Rainer Stoerring hat die Frage dennoch mit Ja beantwortet. Was auf ihn zukommen würde, war nicht abzusehen.
"Keiner spricht über die Ängste"

Zwei Jahre hat er die Eltern begleitet. Jeden Tag mit ihnen verbracht. Jede Behandlung, jeden Gang zu Ärzten, jeden Krankenhausaufenthalt, jede Hoffnung, jede Angst, jeden Schmerz und jede Freude geteilt bis zu dem Tag, an dem der Vater sagte: "Ich wäre so froh, wenn's vorbei wäre." Und dann tatsächlich losließ.

Zwei Jahre Begleitung und Pflege bis zum Tod. Rainer Stoerring hat alles aufgeschrieben. Sein Buch "Und ich gab ihm mein Versprechen" ist die sehr offene, sehr persönliche Dokumentation zum Umgang mit einem unheilbaren Krebs - und so gesehen die sehr persönliche Dokumentation einer Sterbebegleitung in der Familie.

Akribisch hat der 42-Jährige in tagebuchartigen Dialogen mit seinen Eltern alle Stationen nachgezeichnet: alle Fragen, die sich Kranke und Angehörige stellen, alle Ängste des Vaters, die Verzweiflung der Mutter, aber auch die tröstende und stärkende Nähe, die die Augen öffnet für das, was Stoerring wirklich wichtig nennt: "dass man in der Zeit, die man hat, zu einem guten Miteinander findet, sich ohne Scham alles sagen und geben kann, was möglich ist".

Elf Monate hat er für sein Buch gebraucht. Geschrieben hat er es, weil er in den Wartezimmern der Onkologen, auf den Krebsstationen erlebt habe, wie wenig die "so notwendige" Offenheit gewagt werde: "Keiner spricht über Krebs oder über Ängste oder über Fragen, die ihn umtreiben."

Mit seinen Eltern hat er die Offenheit gewagt. Hat von der ersten Minute an jede Therapievariante, jede mögliche Folge, jeden möglichen Erfolg, jeden möglichen Fehlschlag bis ins letzte Detail erörtert. Auch jede Angst benannt. Aber auch ganz praktische Dinge wie Nachfragen bei Kranken- und Pflegekasse über Finanzierung von Spezialtherapien oder Hilfen zur Pflege. "Ich habe gelernt, wie viel Unterstützung man bekommt, wenn man Sachverhalte offen und präzise darlegt."

Wie wichtig es war, das alles aufzuschreiben, sieht er durch die Reaktionen auf sein Buch bestätigt: "Krankenkassen melden sich bei mir und bieten Unterstützung an." "Ich bekomme auch viele Mails von Krebskranken, die ergriffen sind, weil sie sich in vielem wiedererkennen und plötzlich ganz offen über sich reden." Eine alte Schulfreundin zum Beispiel, selbst an Krebs erkrankt, hält seither Kontakt. Stoerring hat Kontakte zu Hospizen und Altenheimen aufgenommen, um dort Lesungen zu halten.

Manche schreiben ihm, sie hätten nun keine Angst mehr vor dem Tod. Das Sterben des Vaters war auch für Stoerring die wichtigste Lektion: Ist die Zeit genutzt, verliert der Tod seinen Schrecken. "Alles ist getan und gesagt, man kann loslassen."
 
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Der Main-Echo-Onlinedienst, 08. Mai 2008*)

Kahl Die Gemeindebibliothek lädt am Dienstag, 17. Juni 2008, zu einer besonderen Autorenlesung ein: Rainer Stoerring liest ab 18.30 Uhr im Mehrzweckraum des Bibliotheksgebäudes aus seinem Buch "Und ich gab ihm mein Versprechen". Der in Frankfurt geborene Autor beschreibt in seinem Buch die Erfahrungen und Erlebnisse, wie er seinen an Krebs erkrankten Vater bis zum Tod begleitete. "Eine sehr schlimme wie wunderbare Zeit", schreibt Stoerring. Mitveranstalter des Abends ist die Hospizgruppe Kahl. Der Eintritt ist frei. mgh Rainer Stoerring: "Und ich gab ihm mein Versprechen." Mai 2007, Frankfurt, 250 Seiten, ISBN 978-3-89950-920-5.

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Gemeinde Kahl am Main, 20. Juni 2008*)

 
 
     Am 17. Juni 08 stellte Rainer Stoerring sein
     Buch "Und ich gab ihm mein Versprechen"
     vor. Die zahlreichen interessierten Zuhörer
     erfuhren in eindringlicher aber auch sehr
     sachlicher Weise von seinen Erfahrungen
     und Erlebnissen, die er bei der
     Unterstützung seiner Eltern und bei der
     Pflege seines krebskranken Vaters bis zu
     dessen Tod machte und in diesem Buch
     festgehalten hat. Die Hospizgruppe Kahl am
     Main stellte im Rahmen der Veranstaltung
     die Arbeit ihres Vereins vor und konnte am
     Ende zusammen mit dem Autor viele Fragen
     ragen beantworten. Auf diesem Weg
     möchten wir Herrn Stoerring noch einmal für
     sein Engagement danken.
 
 

*) Genehmigung wurde bereits erteilt. Bilder von Rainer Stoerring